CDU Stadtverband Merzig

CDU Merzig fordert jetzt klare Entscheidungen und gemeinsame Finanzierung für Kita-Neubau in Brotdorf

Die CDU Merzig sieht sich nach der endgültigen Entscheidung zum Abriss der ehemaligen Kita St. Marien in Brotdorf in ihrer Forderung nach einer schnellen und nachhaltigen Lösung bestätigt. Nach mehr als zweieinhalb Jahren Unsicherheit müsse nun endlich gehandelt werden, damit die Kinder und Eltern in Brotdorf wieder eine verlässliche Betreuung vor Ort erhalten.

„Die Hängepartie muss jetzt ein Ende haben. Brotdorf braucht schnellstmöglich eine neue, moderne Kita“, erklärt die CDU Merzig.

Die Christdemokraten begrüßen ausdrücklich die Ankündigung von Oberbürgermeister Marcus Hoffeld, dem Stadtrat einen Neubau vorzuschlagen. Gleichzeitig macht die CDU deutlich, dass eine solche Aufgabe nicht allein von der Stadt Merzig geschultert werden könne.

Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Jürgen Auweiler, fordert deshalb ein gemeinsames Handeln aller Verantwortlichen: „Nach den vielen Monaten voller Diskussionen, Prüfungen und widersprüchlicher Einschätzungen erwarten die Menschen in Brotdorf endlich Klarheit und konkrete Entscheidungen. Es darf jetzt keine weiteren Verzögerungen mehr geben.“

Auweiler betont zudem, dass die Familien in Brotdorf in den vergangenen Jahren enorme Belastungen getragen hätten: „Die Kinder mussten über lange Zeit in einer Ausweichlösung betreut werden, Eltern mussten zusätzliche Wege und organisatorische Belastungen in Kauf nehmen. Dafür haben die Familien viel Geduld gezeigt. Diese Geduld darf jetzt nicht weiter strapaziert werden.“

Auch die CDU-Stadtratsmitglieder Yvonne Schrader und Stephan Kremer unterstützen die Forderung nach einer schnellen und tragfähigen Lösung für Brotdorf ausdrücklich. Beide machen deutlich, dass die Situation für viele Familien inzwischen zu einer erheblichen Belastung geworden sei.

„Gerade für junge Familien ist eine verlässliche und wohnortnahe Kinderbetreuung ein entscheidender Faktor im Alltag. Deshalb muss jetzt alles darangesetzt werden, den Neubau schnellstmöglich auf den Weg zu bringen“, erklärt Yvonne Schrader.

Stephan Kremer ergänzt: „Brotdorf braucht endlich Planungssicherheit. Die Menschen vor Ort erwarten zurecht, dass jetzt alle Beteiligten Verantwortung übernehmen und gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Weitere Verzögerungen wären den Familien nicht mehr zu vermitteln.“

Die CDU Merzig fordert deshalb, dass sich alle Beteiligten zeitnah und konstruktiv an einer Lösung beteiligen. Dazu gehörten ausdrücklich auch die Verantwortlichen oberhalb der Stadtebene – insbesondere das Land, der Landkreis sowie der bisherige Träger.

„Die Stadt Merzig wird ihrer Verantwortung gerecht. Aber ein Projekt dieser Größenordnung kann nicht alleine auf kommunaler Ebene finanziert werden. Jetzt stehen auch Land, Landkreis und Kirche in der Pflicht, ihren Beitrag zu leisten“, so Auweiler weiter.

Besonders kritisch bewertet die CDU, dass bereits in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel in die Sanierung des Gebäudes investiert wurden, ohne dass dauerhaft eine tragfähige Lösung erreicht werden konnte. Jetzt müsse der Fokus auf einer zukunftssicheren und wirtschaftlich sinnvollen Neubaulösung liegen.

„Die Menschen erwarten zu Recht, dass aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt wird. Wir brauchen jetzt eine dauerhafte Lösung und keine weiteren Provisorien oder neuen Verzögerungen“, erklärt Auweiler.

Die CDU Merzig fordert daher kurzfristig einen verbindlichen Zeitplan sowie eine tragfähige Finanzierungsvereinbarung, damit der Neubau der Kita in Brotdorf schnellstmöglich umgesetzt werden kann. Ziel müsse es sein, den Kindern in Brotdorf wieder eine wohnortnahe, moderne und sichere Betreuung zu ermöglichen.