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02.05.2021, 16:39 Uhr
CDU Stadtratsfraktion möchte zu einer Verbesserung der Lebensräume für Flora und Fauna anregen

In der CDU Stadtratsfraktion wurden in verschiedenen Gremiensitzungen Themen zur Verbesserung der Lebensräume erörtert. Gerade in der dörflich geprägten Stadtteilen, aber auch in Teilen der Innenstadt können durch einfach Maßnahmen bei der Gestaltung der Gärten- und Vorgärten Beiträge zur Verbesserung von Lebensräumen für unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt ergriffen werden. "Als CDU möchten wir diesen Prozess durch Aufklärung und unterstützende Maßnahmen begleiten und nicht auf Zwang und Verbote in Bestandsobjekten setzten.", so der Fraktionsvorsitzende der CDU Stadtratsfraktion Jürgen Auweiler. Der Natur und Klimaschutz nimmt heutzutage berechtigterweise einen höheren Stellenwert als noch vor einigen Jahrzehnten ein. "Für diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe wollen, nein müssen wir unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mitnehmen und für Anreize und Hilfestellung sorgen.", so Ulrike Biermann die sich seit Jahren innerhalb der Fraktion mit Ideen rund um den Natur- und Artenschutz einbringt.

Daher freut es beide Ehrenamtler, dass die Verwaltung das Thema der Gartengestaltung in einer letzten Sitzung einer Arbeitsgruppe aufgegriffen hat. Gerade die zwar pflegeleichten aber "toten" Steingärten mit Folienuntergrund sind für die Christdemokraten weder ein wünschenswerter Anblick noch eine Bereicherung für unsere Natur. Nach Recherche der CDU hat Deutschland ca. 17 Millionen Hausgärten. Wenn man beispielsweise pro Garten durchschnittlich mit 200 m² rechnet, ergibt sich eine Gesamtfläche von 340 Tsd Hektar. Dieses ist deutlich mehr Fläche als alle Nationalparke in Deutschland zusammen - also ein ungeheures Potential für unsere Tier- und Pflanzenwelt. Gemeinsam kann man daher dazu beitragen, neben der Erweiterung der Lebensräume auch eine Verbesserung des Klimas zu erwirken, da pflegearme Schottergärten "tote Flächen" sind, welche sich zudem deutlich stärker aufheizen und die Wärme noch länger speichern. Für eine gesundheitsfördernde und gesunde Wohnumgebung kommen sie daher nicht infrage.

Vielen Menschen ist die Pflegeleichtigkeit ihres Gartens sehr wichtig und sie entscheiden sich deshalb für einen Schottergarten. Dabei gibt es auch die Möglichkeit Gärten mit geringerem Pflegeaufwand umweltschonend anzulegen. Nach Meinung von Ulrike Biermann hält die überwiegende Bevölkerung den Natur- und Klimaschutz für wichtig, allerdings mangelt es anscheinend einigen Berufstätigen an Zeit, sich in ihrer Freizeit um die Pflege ihrer Gärten zu kümmern. Die Gartenarbeit wird zunehmend als lästig empfunden und nicht als angenehme Freizeitbeschäftigung an der frischen Luft. "Daher müssen wir Aufklärungsarbeit und Hilfestellungen geben.", finden Biermann und Auweiler und haben daher mit einem gemeinsamen Antrag dafür gesorgt, dieses Thema zuerst in den Arbeitsgruppen zu thematisieren, um dann im nächsten Schritt zu Verbesserung der Situation beizutragen. Ein bepflanzter Garten ist  aktiver Klima- und Naturschutz,  während Schottergärten zur Aufheizung des Klimas beitragen. Daher will die CDU Fraktion  die Erarbeitung einer Handreichung zur Anlegung naturnaher Gärten für unsere Bürgerinnen und Bürger. "Wir könnten uns vorstellen die heimischen Baumschulen als Partner mit einzubinden.", findet Ulrike Biermann. Des Weiteren sollen nach Meinung von Jürgen Auweiler beispielsweise  die Ideen und Anregungen der Initiative "Rettet den Vorgarten" der BGL e.V. (www.rettet-den-vorgarten.de) für abwechslungsreiche, lebendige und attraktive Vorgärten in ein mögliches Konzept mit einfließen.

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